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Schon gewußt? 1963 machten sich mein Vater, Adolf Fauser,
im alten Schafhaus in Pfronstetten selbständig. Sein Bestand waren
ca 200 Mutterschafe. "Die Zeit im Schäferkarren, ein Erlebnis, dass man nicht so schnell vergisst" Früher hatten die Schäfer nur
kleine Herden und oft besaßen sie nicht einmal einen Stall. Sie
waren die ganze Zeit mit ihren Schafen auf Wanderschaft. Die Entfernung
von der Heimat war zu groß und man hatte damals auch keine Verkehrsmittel
um abends nach Hause zu fahren. So lebte man, oft das ganze Jahr über,
bescheiden auf ca. 3,5 Quadratmetern im Schäferkarren. Man hatte
nicht mehr wie einen Strohsack als Matratze, ein Federbett und einen
kleinen Kanonenofen. Der rot-karierte Bettüberzug, eine Bank und
ein kleiner Schrank machten das ganze etwas gemütlicher. Das Essen
bekam man als Gegenleistung von Bauern weil man auf ihren Äckern
pfurchte - gute Düngung!
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